Kapitel 6: Die Kraft der Elemente

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Farlan
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Re: Kapitel 6: Die Kraft der Elemente

Beitrag von Farlan » 6. Oktober 2019, 18:43

Es war dem Rüden, als zöge ein dichter Wind durch das Fell, ließ ihn kurz erbeben – und für einen Moment in die Welpenzeit zurückfallen. Jene Zeit, in der sich alles auf einen stürzte und man von Glück sagen konnte, wenn keine Bösen Absichten dahintersteckten.

Zumindest den soeben erdachten Fluchtgedanken brachte er schnell in die heimische Basura, wie es schien. Nein, hier würde er im Dreiteufelsnamen nicht wegkommen – und irgendwie, so ein ganz kleines bisschen, wollte er das ja auch gar nicht. Da waren derart viele verschiedene Wesen auf einem Haufen – das hätte sich der beste Geschichtenerzähler kaum ausdenken können! Aber freundlich gesinnt? Nunja…

Kurz sah er vor sich, als ein Flattermann genau bezeichnete, was er darstellte. Aber es schien sich um ein anderes Exemplar zu handeln, wie schon der bloße Blick auf’s Vögelsche Gefieder offenbarte. Farlan rümpfte die angegraute Nase. Mochte es hier wirklich derlei Federvieh geben, dass man sich getrost den Pelz mit dessen Federn hätte schmücken können? Wurde man nicht sogar zum Flattermann, wenn man zu oft mit jenen verkehrte?

„Du…!

echote der Rüde, als sich ein zweiter Riesenpiepmatz äußerte….DER? Och nö! Hier war man aber wirklich nirgends sicher. Und um die Ansammlung an seltsamen Wesen zu erweitern – ohne sie schon zu komplettieren – rührte sich nun auch die Puma, die der Rüde kennen-, aber nicht liebengelernt hatte. Die Tatsache, dass sie ihn als durchaus harmlos bezeichnete, ließ ihn neuerlich die Nase rümpfen und, zumindest innerlich, aufbegehren. Nach draußen drang aber keiner der so erdachten Flüche, die der Rüde sich da zusammengereimt hatte. Es schien fast, als halte ihn eine unsichtbare Macht vom Fluchen ab.

Und nein, das riesige Ding, das sich da gerade lautstark äußerte, war sicher keine unsichtbare Macht….gut, zumindest die Macht wollte Farlan ihm nicht abstreiten. Aber ihn als irgendein Ding des Waldes zu bezeichnen…pah!

„Pass mal auf, Riesenmöff, ich bin-“

wollte er gerade tiradieren, als das zweite „Riesenmöff“ ihn dezent darum bat, nach vorn zu kommen. Vorn? Wo Farlan war, war immer vorn! Jedenfalls in den Träumen des Rüden, die es durchaus gab. Da hatte er allerdings kein schütteres Fell, weniger Grau und wirkte Quietschfidel. Nur das Aufwachen war dann jedesmal der Gamechanger…

„Ganz Unrecht hast du sicherlich nicht…Farlan klingt auch viel besser als Wolf.“

meinte der Rüde, als er auf die Bärin zustakste und darin bemüht war, das Umfeld ziemlich links oder rechts liegenzulassen. Was die Große wohl mit ihm vorhatte? Das würde die Zeit sicher zeigen – spätestens jetzt aber mochte auch dem letzten das leichte, wirklich marginal wirkende Hinken des Rüden auffallen, der das bis dahin recht gut kaschiert hatte, indem er einfach nur herumstand.

[ wird entdeckt, tut etwas Unmut kund und staunt – bis Kailan ihn aufsammelt ]

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