m - Finnek (Fuchs)

Charakterbögen Ehemaliger: Hier erfahrt ihr mehr über Widerstandskämpfer, die uns wieder verlassen haben
Gesperrt
Finnek
Ehemaliger
Beiträge: 84
Registriert: 19. September 2013, 19:42
Tierart: Fuchs
Geschlecht: Männlich
Alter: 3 Jahre
Herkunft: Nebelberge

m - Finnek (Fuchs)

Beitrag von Finnek » 25. September 2013, 22:44

Name:
Finnek ♂

Spitzname:
Finn

Tierart:
Fuchs

Alter:
3 Jahre

Herkunft:
Nebelberge

Aussehen:
Finnek ist ein ganz normaler Rotfuchs, wie jeder Andere auch, wenn man bedenkt, dass er, wie er findet, besonders hübsch ist. Um ehrlich zu sein hebt er sich sogar ziemlich ab mit seinem außergewöhnlichen Aussehen. Zwar hat er ebenfalls rotes Fell, wie seine Artgenossen, aber seines ist länger ist wuschiger, wie seine Mutter immer sagte. Besonders an seinen Wangen ist das rote Fell mit den einzelnen, schwarzen Haaren länger.
Seine Ohren sind, wie seine Pfoten, schwarz gefärbt. Finnek findet dies besonders edel, weil man so den Dreck, der sich beim Durchstreifen der Gräser und Felder an seinen Pfoten absetzt, schwerer zu sehen ist. Ebenso ist es mit seiner Nase, die er seinen besten Freund nennt, weil sie ihn noch nie in seinem bisher kurzen Leben nicht im Stich gelassen hat. Das ebenmäßige Schwarz, in das sie getraucht ist, macht sie vollkommen und perfekt, wenn man Finneks Stimme Glauben schenken mag. Aber neben seiner Nase, vertraut er oftmals auch seinen Augen, die jedoch nicht die schwarzen Stellen seines Körpers ergänzen. Sie sind in ein verwildertes braun gefärbt. So wie Rehfell und manchmal, wenn er hinauf zur Sonne blickt, glänzt es in hellen Herbstblattfarben, die wild und frei vom Wind durch die Wälder getragen werden. Finnek mag seine Augenfarbe nicht besonders, obwohl in den braunen Tümpeln viele helle, goldglänzende Pünktchen zu sehen sind, die oft Wahnsinn ausdrücken und die Begierde, die er in seinem Herzen fühlt.
Aber zu dem Rot, dem Orange, dem leichten Braun und den kleinen Anteilen Schwarz in seinem Pelz, ist da noch das pure Weiß, dass mit der Zeit matter geworden ist, obwohl sich Finnek stehts Mühe gibt, es wieder heller zu lecken. Aber nicht nur auf seiner Brust und auf seiner kleinen Schweifspitze findet sich das pure Weiß wieder, sondern auch an seiner Schnauze. Wie ein kleiner Bart zieht sich eine weiße Spur über seine Lefzen und lässt ihn besonders männlich aussehen, laut ihm selbst.
Ansonsten ist nicht besonders viel an dem Fuchs zu finden, denn Kampfspuren trägt er nicht mit sich, ebensowenig wie Narben. Er hat es immer vermieden mit Gewalt in Kontakt zu kommen, denn sein markelloser Körper sollte, laut ihm, noch länger so markellos bleiben.


Charakter:
Finnek ist ein freundlicher, offener Fuchs, der in seiner Kindheit viel Liebe und Zuneigung von seinen Eltern erfahren hat. Sie schenkten ihm stehts Gehör und sagten ihm immer zu, dass Optimismus der beste Wegbegleiter war, den er jemals haben würde. Zu Anfang hatte der kleine Fuchs nicht verstanden, warum sie ihm soetwas sagten, aber nach dem er ihnen den Rücken gekehrt hatte, um seinen eigenen Weg zu gehen, hatte er es verstanden.
Wenn es in den Nächten so kalt wurde, dass seine roten Haare sich sträubten, musste er nur an die warmen Sommertage denken, damit sich die Kälte etwas besser aushalten ließ. Er sagte sich, dass es bald wieder warm werden würde oder dass er einschlafen würde, um der Kälte zu entkommen.
Oft fielen ihm die Worte seiner Eltern ein und er merkte, dass seine Kindheit ihn besonders stark geprägt hatte. Finn merkte selbst, dass er die Neugierde seiner zwei kleineren Schwestern mit in sein großes Abenteuer genommen hatte und dass er sich die Art seines Vaters, sich immer wieder aufzuspielen und so zu tun, als sein man ein König, angeeignet hatte. Finnek erwartete nicht von jedem, der sich ihm in den Weg stellt, dass dieser einen Kniefall machen oder ihm eine Opfergabe bringen soll.
Der liebgemeinte Kosename 'Prinz', weil er der Erstgeborene des Wurfes war, war dem Rotschopf ins Blut gegangen und er wollte legendlich nur mit 'Prinz Finnek' angesprochen werden. Eine ziemlich nervige Eigenschaft, wenn man es genau nehmen wollte, weil er ständig verbesserte und es einfach nicht sein lassen konnte. Diese Zielstrebigkeit und das leichte Verlangen nach Aufmerksamkeit hatte er erst an sich entdeckt, als er Reece traf. Einen ebenfalls jungen Fuchs, der sehr neugierig war und alles hinterfragte, was Finnek von sich gab. Dieser war es nicht gewohnt, dass ihn jemand nicht ohne nachzufragen mit 'Prinz' ansprach. Finnek entwickelte eine gewisse Hartneckigkeit in den wenigen Wochen, in denen die beiden Füchse gemeinsam durch das Land streiften.
Von Reece lernte er zu kämpfen. Bei ihrer ersten Begegnug war Reece auf ihn gesprungen und hatte sich in seinem Nackenfell mit dem Zähnen festgebissen. Finnek hingegen hatte nicht einmal gewagt sich zu wehren, weil er es nicht kannte, so angefallen zu werden. Die wenigen Wochen reichten nicht aus, um Finnek zu dem besten Kämpfer zu machen, aber ihn auf eine Notsituation ausreichend vorzubereiten.
Das Kampftrainig ließ Finnek eine brutale und berauschend aggressive Art an sich entdecken, vor der er sich insgeheim fürchtete und hoffte, nicht noch einmal mit ihr in Kontakt zu treten. Er war sein ganzes Leben lang nur von der Sonne angeschienen worden und von jetzt auf gleich sollte er zu den Schatten hinten sich blicken, den dunklen Seiten des Lebens. Vermutlich aus Angst, lähmender Angst hatte er beschlossen, seine Rolle des 'Prinzen' zu perfektionieren, in dem er sich einen, seines Achtens nach, edlen Tonfall zu legte.
Doch der Trottel, der darauf versessen war, gehegt und gepflegt zu werden, war er in Wirklichkeit nicht. Hinter der Maske, die er liebt und der er ewige Treue geschworen hat, verbirgt sich dennoch ein intelligenter und geschickter Jäger. Finnek selbst weiß nicht, warum er dieses 'Prinzensein' braucht, um besser zu leben, aber die ihm geschenkte Aufmerksamkeit und der Spott, der dennoch Aufmerksamkeit ist, erinnern ihn an seine Familie, die er so sehr geliebt hat, um sie für ein Abenteuer zu verlassen und alleine um sie nicht zu enttäuschen, zieht er weiter durch das Land, in der Hoffnung etwas zu finden, dass so abenteuerlich ist, dass er wieder nach Hause zurück kehren kann, mit herausgestreckter Brust und einem ausgiebigen Zufriedenheitsgefühl.


Besonderheiten:
Finnek hat neben seinem angeblich perfekten Aussehen eine große Aufmerksamstörung, die sich durch seine Art, ein Prinz zu sein oder es sein zu möchten. Damit geht er vielen seiner Artgenossen oder eben anderen Tieren ziemlich auf die Nerven.
Er kann sich jedoch durch Flink- und Wendigkeit beweisen aber auch im Springen ist er ein Weltmeister.

Gesperrt

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast