m - Raaka (Rabe)

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Raaka
Zweite Seele
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Tierart: Rabe
Geschlecht: Männlich
Alter: 6 Jahre
Herkunft: Düsterwald

m - Raaka (Rabe)

Beitrag von Raaka » 15. April 2016, 18:56

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Raaka ♂

Spitzname: ‚Hohlkopf‘ muss wohl eine der netteren Varianten sein

Tierart: Rabe

Alter: 6 Jahre

Herkunft: Düsterwald

Aussehen:
Stehend ist der große Vogel so hoch wie ein Fuchs, mit gespreizten Flügeln beschreibt er mühelos die Länge eines Wolfes. Das nachtschwarze Gefieder schimmert in metallenem Glanz, der je nach Sonnenlichteinfall zwischen grünlich und blauviolett changiert. Der kräftige, schwarze Schnabel ist im Ansatz mit langen Nasalborsten versehen und auch die braunen Augen wirken oftmals gänzlich schwarz. Ihr undurchdringlicher Blick verleiht dem Raben eine mystisch anmutende Erhabenheit. Doch all das macht Raaka lediglich zu einem durchschnittlichen Vertreter seiner Art. Ja, für einen Außenstehenden ist er auf den ersten Blick wohl kaum von seinen Artgenossen zu unterscheiden. Aber gänzlich des Individualismus entsagen kann sich Raaka nicht, denn durch seine zerzausten Nacken- und Kehlfedern sticht er zuweilen doch hervor. Nicht selten kann man ihn bei dem Versuch beobachten, diese mit dem Schnabel zu glätten. Doch von langer Dauer ist das Ergebnis seiner Bemühungen in aller Regel nicht. Ein leichtes Kopfschütteln, schon nehmen die widerspenstigen Federn wieder ihr gewohntes Eigenleben an.

Charakter:
Raaka ist ein überaus aufgeschlossener Vertreter seiner Art, der sich sehr für die anderen Tiere in seiner Umgebung interessiert. Doch das reine Beobachten reicht ihm nicht aus. Im Vergleich zu den meisten seiner Artgenossen ist er geselliger und versucht stets neue Bekanntschaften zu schließen. Ein Unterfangen, das – wohl aufgrund des Rufes, der Seinesgleichen vorauseilt – meist mit wenig Erfolg gekrönt ist. Selbst seine gefiederten Verwandten wollen scheinbar einfach nichts von ihm wissen. Ob es an seinem eigensinnigen Humor liegt, mit dem er oft aneckt und der seiner Wissbegier zuweilen im Weg steht? Zugegeben, Raaka sitzt wahrlich der Schalk im zerzausten Nacken. Zu gerne macht sich der stimmbegabte Vogel einen Spaß daraus, die Geräusche und Rufe anderer Tiere zu imitieren oder zeigt mit waghalsigen Luftrollen, wenn er zum Spielen aufgelegt ist. Aber dafür kann er doch auch einstecken, nimmt er sich schließlich selbst nicht todernst. Auch das ihm hin und wieder vorgeworfene ‚Hohlkopf‘ lässt er arglos über sich ergehen. Und das, obwohl der Gefiederte doch alles andere als unintelligent ist. Wie alle Raben ist er sehr lernfähig und verfügt über ein gutes Gedächtnis.
Es scheint kaum verwunderlich, dass der Raberich das Abenteuer sucht. Mit Frau und Kindern sesshaft zu werden – dafür ist der Schwarze einfach nicht gemacht. Sehnsucht erfüllt ihn, wenn er daran denkt, was die große, weite Welt noch für ihn bereithält. Deshalb bleibt er nie lange an einem Ort, immer auf der Suche seinen unbändigen Wissensdurst zu stillen. Als die Nachricht des Widerstandes zum ersten Mal zu ihm drang, war ihm sofort klar, dass dies seine Bestimmung sei. Er ist überzeugt davon, zum Helden geboren zu sein. Denn im Grunde ist Raaka ja ein guter Kerl mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn, in dessen Brust ein großes, sehr weiches Herz schlägt.

Besonderheiten:
Was für die meisten keine nennenswerte Besonderheit darstellt ist für ihn durchaus eine: Hin und wieder hat auch Raaka eine besonnene, manchmal sogar nachdenkliche Seite. Diese jedoch mit Trübsinn zu verwechseln, wäre ein Fehler und es bedarf nur wenig Aufmunterung, um den alten Glanz zurück in seine Augen zu bringen und das Gefieder wieder aufplustern zu lassen.
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